Amvac AG: Warnung vor betrügerischen Tauschangeboten

February 28, 2017

Im Umfeld des Amvac-Betrugs (vgl. auch den folgenden Zeitungsartikel), zeigt sich dasselbe Bild, das man schon von anderen Anlagebetrugsfällen her kennt: Trittbrettfahrer versuchen, die Geschädigten erneut um ihr Geld zu bringen.

 

Die Betrüger geben sich als Vertreter eines grossen Konzerns aus. Dieser Konzern habe Interesse an der konkursiten Gesellschaft und sei deshalb bereit, die Aktien zu tauschen. Damit der Tausch zustande komme, müsse man zuerst einen bestimmten Aufpreis pro Aktie leisten. Den Aufpreis muss im Voraus geleistet werden, fast immer auf ein Konto im Ausland (meist im Balkan).

 

In einem Fall wurden von einem Unternehmen namens „Lifflander Marketing PLC“ jeweils 1 Aktie der Glaxo Smith Kline (Aktienkurs ca. CHF 20) für 2 Aktien der Amvac AG (wertlos) angeboten. Der Aufpreis sollte EUR 4 pro erhaltene Aktie der Glaxo Smith Kline betragen.

 

Das tönt wie ein Märchen. Und selbstverständlich ist es genau das! Nach der Zahlung hört man nichts mehr von den Betrügern und die Aktien des Konzerns werden niemals geliefert.

 

Aktien einer konkursiten Gesellschaft gewinnbringend tauschen zu können – das kommt nur im Märchen vor. Gerne beraten wir Sie bei allen Angeboten, die sie misstrauisch machen.

 

 

 

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